Klettern im „Steinicht“

Maik Seeger

Vom Treffpunkt an der Autobahnabfahrt Hartenstein ging es für Jörg Wellner, Steffen Drechsel, Rene´ Schreier und Maik Seeger (DAV Chemnitz, Klettergruppe Erzgebirge) am Morgen des 10. August zum Parkplatz an der Rentzschmühle im Tal der Weißen Elster. Dort angekommen erreichten wir nach kurzem Fußweg den ersten Kletterfelsen im „Steinicht“, die Sonnenplatte. Im Sportkletterstil oder Toprope wurden die meisten der insgesamt 12 Kletterrouten bewältigt. Die Schwierigkeitsgrade reichten dabei von sächsisch IV bis VIIb. Jörg gelang sogar eine VIIc-Route. Es dauerte gar nicht lang und weitere Kletterer fanden sich ein. Bei Sonnenschein und ausreichend Verpflegung verbrachten wir die Zeit bis zum frühen Nachmittag an der Sonnenplatte. Anschließend wechselten wir nur wenige Meter zum benachbarten Nelkenstein. Hier kletterten wir in „klassischer“ Art, d. h. Vorstieg, Standplatz, Nachstieg und Abseilen in zwei Seilschaften Routen mit den wohlklingenden Namen „Zündschnur“, „Sprengung“, „Südrinne“, „Steingarten“ und „Direkte Nelkensteinwand“. Die Schwierigkeiten bewegten sich hier im fünften und sechsten sächsischen Grad. Konzentration war an den teils brüchigen Wänden allemal gefordert, denn nicht jeder Griff oder Tritt hätte das gehalten, was er versprach.

Unterbrochen wurde die Kletterei am späten Nachmittag durch einen kurzen Regenschauer. Bis zum Abend ließ sich aber wieder die Sonne blicken.

Einig waren wir uns alle schnell, dieser Tag  bleibt auf keinen Fall der letzte Klettertag im „Steinicht“.

Fotos: Maik Seeger

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