Diavorträge

Stammtischabende Frühjahr 2020

Mike Glänzel, Vortragswart

Im Frühjahr 2020 möchte ich euch wieder zu unseren Stammtischabenden einladen. Veranstaltungsort ist weiterhin die Aula des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft 1 in 09126 Chemnitz, Lutherstraße 2 (Ecke Hans-Sachs-Straße). Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen. Wir beginnen wie immer mittwochs 19:00, wobei ab 18:00 Einlass ist. Wir haben damit weiterhin Zeit für Gespräche, zum Austausch von Erfahrungen, zur Vorbereitung neuer Unternehmungen oder zum Pflegen von Erinnerungen.

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Eine Gruppenreise führten Gerd Gottschalk und seine Frau im August 2017 ins südliche Afrika. Sie wollten die Tier-und Pflanzenwelt im Etoshapark, am Okavongo, Kwando und Sambesi etwas näher kennenlernen und werden uns im Januar davon berichten. Von Windhoek aus fuhren sie in den Etosha-NP mit seinen riesigen Tierherden, die tags und nachts beobachten werden konnten. Dann ging es zum Caprivistreifen, den die Deutschen in der damaligen Kolonie bauen ließen. Sie erreichten den Okavango, bekannt für seine vielen Hippos. Im Babwata- und Mudumu NP erlebten sie am und im River Kwando die phantastische Tierwelt Afrikas. Auch hatten beide Zeit, das Leben der Bevölkerung ein wenig kennenzulernen. Nach Überschreiten der Grenze zu Botswana setzten sie am Chobe die Safaris mit Boot und Jeep fort. Auch die Lodges in denen sie übernachteten waren liebevoll angelegt und bieten für die Einheimischen Arbeitsmöglichkeiten. In Simbabwe war es vor allem der Aufenthalt inklusive Helikopterflug an den Victoriafällen, der begeisterte. Zuhause angekommen konnten beide einige Tiere und Pflanzen nachbestimmen. Gottschalks können diese Reise, die es bei verschiedenen Anbietern gibt, nur weiterempfehlen.

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Im Februar erzählt uns der gebürtige Chemnitzer Hobby-Alpinist Max Jackisch von einer 3-wöchigen Expedition im Sommer 2017 auf die Gipfel der peruanischen Anden - selbst organisiertes, moderates Höhenbergsteigen in atemberaubender Gletscher-Kulisse: „Die weiß gekrönten 6000er der Cordilliera Blanca erfüllen den Horizont von Nord nach Süd, wenn man bei einem Coca-Tee auf der Dachterasse eines kleinen Cafes in Huaraz den Blick hebt von Einkaufsliste und Kompass. Die Planung der fünf Freunde ist in vollem Gange, denn nichts sollte vergessen werden, wenn man hoch hinaus will. Dorthin, wo einen die Phantasie beim Anblick der Karte schon häufiger getragen hat; dorthin, wo die Augen nun wandern, dorthin, wo die Maultiere morgen die Vorräte tragen werden. Zu den folgenden Gipfelzielen mit großen Namen: Alpamayo (wird als einer der schönsten Berge der Welt gehandelt), Artesonraju (der Berg über dem die Sterne Kreisen zu Beginn eines Kinofilms), Pisco.“

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Uwe Trenkmann nimmt im Märzvortrag seine Besucher diesmal mit auf eine Reise nach Mallorca, eines der beliebtesten Ferienziele der Deutschen, welche dort teilweise aber auch einen sehr zweifelhaften Ruf hinterlassen haben. Boomender Tourismus und explodierende Immobilienpreise machen den Einheimischen das Leben nicht unbedingt leichter. Bei Wanderern und Radfahrern ist die Insel, insbesondere die Serra de Tramuntana, ebenfalls außerordentlich beliebt. Genau in diese Region geht die Reise. Wandersaison ist auf Mallorca praktisch das ganze Jahr, zumindest aber von Februar an mit Beginn der Mandelblüte bis weit in den Herbst hinein. Sanfter Tourismus und dies abseits von den Ballungszentren sowie die Entzerrung von Saisonspitzen im Hochsommer tun der Insel mehr als gut. Das Wandern in der Serra de Tramuntana, seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe, gilt dabei als ein ganz besonderes Highlight. Bei der Tour auf den Puig de Massanella (1.365 m) werden südländische Wanderträume war. Berge und Schluchten, die schönsten Gipfel der Insel, erleben Sie diese großartige Landschaft im Nordwesten Mallorcas.

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Der Balkan ist unser Vortragsziel im April. Als Bergsteiger versucht man ja immer hoch hinaus zu kommen - möglichst ganz oben zu stehen. Karsta und Tino Maul verbrachten ihre Urlaube oft in den Bergen. Auch mit den Kindern versuchten sie schon, große Berge zu besteigen, wie zum Beispiel in Norwegen den Galdhøpiggen. Gipfel wie die Schneekuppe in Tschechien oder die Zugspitze in Deutschland hat man einfach mal gemacht. Auf einer Radtour durch Dänemark besuchten sie den Møllehøj mit sagenhaften 170,86m, weil´s auf dem Weg lag. Irgendwann entstand dann die Idee, gezielt die höchsten Berge der einzelnen Länder in Europa zu besteigen. So weckte der Balkan ihr Interesse. Bei der Vorbereitung zählten sie die Fahrkilometer zusammen, oh nein, den ganzen Urlaub nur Auto fahren. Das ging ja gar nicht. Doch der Wunsch, diese Berge zu besitzen, war dann doch größer. Manche Berge wiesen sie erst einmal ab, wie der Triglav in Slowenien oder der Maglic in Bosnien-Herzegowina, entweder spielte das Wetter nicht mit oder es lag zu viel Schnee. Sie nehmen uns mit auf eine Reise zu den höchsten Punkten sowie zu Besonderheiten in der Landschaft und Kultur von Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Kosovo, Griechenland, Rumänien und Ungarn. Der Musala in Bulgarien hatte beide dieses Jahr leider abgewiesen. Es war für sie sehr interessant, den Balkan mit den Sitten und Bräuchen sowie ihre Bevölkerung kennen zu lernen.

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Im Mai berichtet uns Karl-Heinz Drechsel in einem Videofilm von seiner Reise im Sommer 2014. Seine Freunde Karin und Peter und seine Frau Kerstin und waren mit ihm für 4 Wochen in Peru und Bolivien unterwegs. Dieser Vortrag beinhaltet Bolivien, den zweiten Teil der Reise. Zunächst fliegen sie von Cusco nach La Paz, von dort weiter nach Uyuni. Sie besichtigen den Lokfriedhof und fahren durch die Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Erde. Die Rückfahrt nach La Paz führt anschließend mit dem Bus nach Copacapana am Titicacasee. Mit dem Boot geht es weiter auf einer Trekkingtour zu den Ursprüngen der Inkakultur auf der Isla del Sol. Zurück in der Hauptstadt fahren sie anschließend mit einem Kleinbus zum Pass La Cumbre auf über 4500 m, mit dem Mountainbike geht es dann auf dem Camino de la Muerte (Death Road) über 80 km durch alle Klimazonen Südamerikas hinab an den Rand des Amazonsbeckens nach Coroico. Abschließend steht am letzten Tag eine Bergtour in der Nähe des Huayna Potosi zum Charquini auf über 5000 m auf dem Programm. Mit einmaligen Erlebnissen kehrt die Gruppe wieder nach Hause.

Datum Thema                                                                                 Autor  

 

29.01.20     Von Windhoek zu den Victoriafällen                          Gerd Gottschalk

26.02.20     Bergsteigen in der Cordillera Blanca                          Max Jackisch               

25.03.20     Mallorca ganz anders – oberhalb von Ballermann      Uwe Trenkmann

29.04.20     Auf die höchsten Gipfel der Balkanländer                  Karsta Maul

27.05.20     Quer durch Bolivien                                                    Karl-Heinz Drechsel

Ich bin sicher, daß auch diesmal unser Programm viele Zuschauer finden wird und wir unterhaltsame Abende verbringen.

Alle Interessenten, die gern einmal von ihren Erlebnissen berichten möchten, können sich gern an mich wenden.

Mike Glänzel
stammtisch@dav-chemnitz.de