Aktuelle Berichte

Klettern für Alle!

Hanna Enderlein

Bereits vor der Geschäftsstelle fing das Grummeln an. Dies entwickelte sich zu apokalyptischem Dauerregen und Gewitter vom Feinsten. Aber das (und auch das kostenlose Kraftklubkonzert) konnte uns sieben nicht davon abhalten ins Bielatal zu starten. Nach rund 1 ½ stündiger Fahrt bezogen wir die Bielatalhütte und haben unser Abendmahl verspeist.

Danach folgten zwei Laberstunden mit der Hoffnung auf Wetterbesserung um endlich klettern gehen zu können! Schlussendlich haben wir uns in die Koje gehauen.

Am nächsten morgen starb die Hoffnung auf gutes Wetter auch bei den Optimistischsten (nass,grau,nebelig). So beschlossen wir nach dem Frühstück wandern zu gehen. Unser Weg führte über Schwedenhöhle und Eisloch, zur Grenzplatte und nach Ostrov. Auf dem Zeltplatz gab's dann für Sören und Joni Knoblauchsuppe (die Folgen haben sich noch bis zum Abend bemerkbar gemacht – Danke dafür). Eigentlich wollten wir noch nach Tisa laufen aber irgendwer hat nicht aufgegessen, also sind wir in ziemlich starken Regen geraten. So sind wir trotz Regenjacke ziemlich durchweicht in der Hütte angekommen.

Doch dann am frühen Nachmittag: SONNE! Also Klettersachen gepackt und zum Dachsenstein gelaufen (Regenjacke und Rucksackschutz haben wir logischerweise in der Hütte gelassen). Sören ist das Klavier Direkt vorgestiegen und hat von oben die Hiobsbotschaft durchgegeben: Regen im anzug. Kelly ist dann noch fix hinterher. Da auch der KleFü in der Hütte lag ist Joni derweilen einen Kamin zur Hälfte vorgestiegen, die andere Hälfte war versperrt und dann wussten wir auch nicht mehr weiter. Als Kelly den Ausstieg erreicht hat wurden wir ziemlich stark vom Regen getroffen. Also waren wir gezwungen unser Zeug zu verstecken und die Seile zusammenzulegen. Da der Regen nicht den Anschein machte aufzuhören, haben wir die Initiative ergriffen und sind, zum Teil in Flip Flops, zurück zur Hütte geschwommen. Dann wurden die klatschnassen Sachen aufgehängt und unter die Dusche gesprungen. Zum Abendbrot gab's dann Spagetti mit Tomatensoße. Bis zum schlafen sind wir mit den anderen geslackt, gebierbankbouldert oder haben einfach nur gequatscht.

Am Sonntag haben wir uns schon 11.30 Uhr abholen lassen, weil einfach alles nass war (Felsen, Klamotten, Schuhe). So sind wir schon 13 Uhr in Chemnitz angekommen. Und die Moral von der Geschicht? Immer genug Wechselsachen mitnehmen!