Auf den Spuren unserer Ahnen
Wir besuchten im Sommer 1999 die Chemnitzer Hütte. Es ist deshalb nicht einfach, sich noch an Einzelheiten zu erinnern. Dies war auch nur ein Teil unseres Sommerurlaubs. Da nun aber schon 26 Jahre vergangen sind, zeigen die Fotos und Dokumente vielleicht schon ein Stück Geschichte der Chemnitzer Hütte.
Was veranlasste uns 1999 zum Besuch der Chemnitzer Hütte und des Kellerbauerwegs?
Von Ilse Kellerbauer, eine Schwester meiner Oma, erfuhren wir vom Vorhandensein eines Weges in den Alpen, der nach ihrem Großvater Theodor Norbert benannt worden war- dem Kellerbauerweg. Allerdings konnten wir erst nach dem Fall der Mauer, auch durch das Internet, in Erfahrung bringen, wo sich dieser Weg genau befindet. Ilse Kellerbauer war für uns immer eine Ersatzoma. Sie wünschte sich immer, diesen Weg einmal zu besuchen, konnte es aus gesundheitlichen Gründen aber nicht mehr. Wir als Familie (meine Frau, der 13-jährige Sohn und ich) entschlossen uns, den Sommerurlaub im Jahr 1999 ins Ahrntal zu fahren. Wir buchten im Haus Wiesengrund in Steinhaus ein Quartier für 2 Wochen. Wir wollten auf Wanderungen die Chemnitzer Hütte besuchen und auch den Kellerbauerweg bewältigen. Um unsere Großtante Ilse im Nachhinein daran teilhaben zu lassen, hatten wir dazu unsere Video8- Kamera mitgenommen.
Der zweifache Besuch der Chemnitzer Hütte
Um uns bei Wanderungen langsam heran zu tasten, fuhren wir am 3.Tag mit dem Auto zum Nevesstausee. Wir absolvierten die Rundwanderung Nevesstausee- Chemnitzer Hütte-Edelrauthütte-Nevesstausee. Dabei besuchten wir drei die Chemnitzer Hütte, die damals von der Familie Burgmann geführt wurde.