Willkommen beim Alpenverein Sektion Chemnitz

Neuigkeiten

Dienstag, 26-05-2020

Aktualisierung Coronakrise

Liebe Mitglieder!

Unsere Geschäftsstelle bleibt bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Wir hoffen, dass nach dem 6.6. eine Änderung im positiven Sinne erfolgen kann. Für dringende Fälle sind wir zur Geschäftszeit montags telefonisch erreichbar und nach Anmeldung ist auch ein Besuch der Geschäftsstelle möglich. 

Die Stammtische/Vorträge werden voraussichtlich ab September wieder aufgenommen.

Bitte kontaktiert uns bei wichtigen Anliegen über die Mailadresse: vorstand@dav-chemnitz.de  oder in sehr dringenden Fällen direkt über unseren 1.Vorsitzenden Steffen Oehme 0179/9082819 

Zu weiteren Fragen bezüglich des Trainings, Kurse usw. setzt euch bitte ggf. direkt mit den Übungsleitern in Verbindung. 

Bitte informiert euch auf unserer Internetseite über die sektionsspezifischen Entwicklungen.

Bleibt gesund und kommt gut durch die schwierige Zeit!

Euer Vorstand

Dienstag, 26-05-2020

Jahreshauptversammlung 2020

Unsere Jahreshaupversammlung findet am 30.9.2020 18:30 statt. 

Dienstag, 24-03-2020

Zuhause fit halten

Unser Jugendkletterkader gibt Anregungen, wie man sich zu Hause fit halten kann.

Bilder

Freitag, 31-01-2020

Kletterverbot Zeisigwald

Verbot des Felskletterns im Flächennaturdenkmal „Fuchsberg“ im Zeisigwald

Von der Unteren Naturschutzbehörde des Umweltamtes der Stadt Chemnitz erhielt die Sektion folgende Mitteilung:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im Jahr 1973 wurde der Fuchsberg-Steinbruch sowie auch der angrenzende Ratssteinbruch als Flächennaturdenkmal, vor allem aufgrund der geologischen Bedeutung, unter Schutz gestellt. Der Schutzzweck ist die Erhaltung des geologischen Aufschlusses und der Flora und Fauna des Gebietes sowie deren ungestörte Entwicklung.

Die Felswand im Fuchsbergsteinbruch wird immer wieder zum Felsklettern genutzt und Kletterhaken ins Gestein eingebracht. Das Klettern einschließlich des Anbringens von Kletterhaken in diesem Flächennaturdenkmal, welches sich im Besitz der Stadt Chemnitz befindet, ist aber illegal.

Die illegal angebrachten Kletterhaken werden aktuell entfernt.

Wir bitte Sie, diese Informationen an Ihre Mitglieder weiter zu leiten und evtl. auch auf Ihrer Internetseite einzustellen.“

 

Der Vorstand bittet alle Sektionsmitglieder, diese Naturschutzregelung zu beachten!

 

Dr. Frank Tröger
Naturschutzreferent

Montag, 13-01-2020

Neues vom Verein zum Schutze der Bergwelt

Mit der Verhinderung der Skischaukel am Riedberger Horn wurde ein großer umweltpolitischen Erfolg errungen. Dass die Staatsregierung von diesem Projekt Abstand genommen hat, ist ganz entscheidend auf unseren Einsatz zurückzuführen und wird von uns  ausdrücklich begrüßt.

Leider handelt es sich hierbei aber nur um eine regionale Momentaufnahme, die notwendige Neuausrichtung der Tourismuspolitik in den Bayerischen Alpen insgesamt hat noch nicht stattgefunden. Nach wie vor setzt man hier auf einen massiven quantitativen Ausbau der bestehenden Skigebiete. In den letzten beiden Jahren ist geradezu eine Welle von Ausbauvorhaben über unseren Alpenraum hereingebrochen (vgl. auch unsere Stellungnahmen zu einzelnen Projekten auf unserer
Homepage). Jenner, Nebelhorn, Söllereck und Grünten sind nur die bekanntesten der einschlägigen Projekte. Die Vorhaben sind nahezu immer mit einem erheblichen Ausbau der Beförderungskapazitäten und der Beschneiungsanlagen verbunden. Da vielfach Schlepplifte durch große Sessel- und Kabinenbahnen ersetzt werden, werden die betroffenen Gebiete nunmehr auch im Sommer intensivst genutzt. Zusätzliche "Fun-Infrastruktur" wie Aussichtsplattformen, Seilrutschen, Sommerrodelbahnen, Downhillstrecken für Moutainbikes usw. sollen die Gebiete auch im Sommer für den Massentourismus attraktiv machen.

So geraten unsere ohnehin schon bis an die Grenze der Belastbarkeit genutzten Berggebiete weiter massiv unter Druck. Getrieben wird diese Entwicklung ganz entscheidend von der Förderpolitik der Staatsregierung. Viele dieser auch wirtschaftlich grenzwertigen Vorhaben können nur mit Mitteln aus der Seilbahnförderrichtlinie realisiert werden. Gemeinsam mit der CIPRA und anderen Umweltverbänden hat der Verein zum Schutz der Bergwelt daher im Rahmen der Fortschreibung der Förderrichtlinie in diesem Jahr versucht, eine Änderung der Förderpolitik zu erreichen. Leider nicht mit ausreichendem Erfolg, sodass wir über eine
Presseinitiative die aus unserer Sicht nunmehr notwendige öffentliche Diskussion gestartet haben. Zeitungen und der Bayerische Rundfunk haben das Thema in den letzten Tagen dann eingehend aufgegriffen.

 

Ein Bild eines dieser Presseberichte bringt dabei die Absurdität dieser verfehlten Ausbaupolitik ganz besonders auf den Punkt: Im Föhnsturm dahingeschmolzene beschneite Pisten des Sudelfelds mit dem praktisch leeren Schneibecken im Hintergrund. Im wahrsten Sinne des Wortes ist hier das Pulver verschossen und die versprochene Schneesicherheit Makulatur. Die Konsequenz ist aber nicht ein Umdenken und die Akzeptanz des Unvermeidlichen, sondern der Versuch, sich mit immer gigantischeren Schneibecken die "Zweitschlagfähigkeit" in diesem Krieg gegen die Natur zu sichern.

Dass sich der zuständige Wirtschaftsminister Aiwanger bei der Rechtfertigung seiner verfehlten Förderpolitik in die Riege der Klimaskeptiker einreiht und die Auswirkungen der Klimakrise auf die Schneesicherheit öffentlich als bloße "Spekulation" abtut, während die Bayerische Staatsregierung zum gleichen Zeitpunkt ein Klimagesetz beschließt, macht wirklich fassungslos. Das ist nicht nur eine gigantische Verschleuderung von Steuermitteln, sondern zerstört gleichzeitig die Grundlage eines zukunftsfähigen Tourismus, nämlich eine intakte und erlebnisreiche Natur und Landschaft. Hoffnung macht hier die Entscheidung der Almbauern und der Gemeinde Bad Kohlgrub, das Skigebiet am Hörnle nicht zu einem alpinen Fun-Park auszubauen und lediglich den bestehenden Lift naturverträglich zu modernisieren, um den beschaulichen Charakter des Gebiets zu bewahren. Soviel Einsicht und Zukunftsfähigkeit wünschen wir uns im neuen Jahr auch von der bayerischen Landespolitik. Der Verein zum Schutz der Bergwelt wendet sich nicht gegen eine angemessene und schonende Modernisierung unserer Skigebiete, er fordert aber eine nachhaltige und an ökologischen Kriterien ausgerichtete Förderpolitik. Vorhaben mit einem Ausbau von Beschneiungsanlagen und mit "Fun-Infrastruktur" müssen dabei von jeder Förderung ausgeschlossen werden. Kein Disneyland in unserer Bergwelt! Liebe Mitglieder, bitte unterstützen sie diese Linie des Vorstands z. B. in öffentlichen Diskussionen und ähnlichen Anlässen.

 

Aber auch im übrigen Alpenraum geht die Erschließungswelle weiter. Bestimmt haben Sie schon vom geplanten Zusammenschluss der Gletscherskigebiete Pitztal und Ötztal gehört:  Bei diesem Mammutprojekt sollen 64 ha Pistenfläche samt Speicherteich und Beschneiungsanlage auf drei bisher unerschlossenen Gletschern angelegt werden. Unterschreiben auch Sie die Petition der Bürgerinitiative Feldring gegen diese gigantische Zerstörung des Hochgebirgsraums! Näheres zu den Planungen hier. Auch die Anbindung des Langtauferer Tals über das noch weitgehend unberührte Melagtal an das Gletscherskigebiet Kaunertal ist weiter in der Diskussion. Bitte unterstützen Sie unsere Freunde in diesen Regionen in ihrem Kampf für eine intakte Bergwelt.

 

 

Dienstag, 19-11-2019

Klettern und Naturschutz Elbsandsteingebirge

Ein Lagebericht Klettern und Naturschutz II. Halbjahr 2019

Montag, 14-10-2019

Kletterregelung Greifensteine

Die in diesem Jahr neu vereinbarte Kletterregelung für das Klettern an den Greifensteinen beinhaltet auch einen Austausch unter den Beteiligten zur Auswertung nach der Spielsaison. Dafür benötigen wir eure Mithilfe. Welche Erfahrungen habt ihr im Laufe der diesjährigen Theatersaison gemacht? Gab es größere Probleme oder Unstimmigkeiten? Sind euch Dinge aufgefallen, die ein friedliches Nebeneinander während der Spielsaison verbessern können? Bitte schickt eure Rückmeldungen so bald wie möglich, am besten per Mail, damit wir gut vorbereitet sind.

Vielen Dank!

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