25 Jahre Sehnsucht nach einer eigenen Hütte
Ganze 25 Jahre war Roland auf der Suche nach einer Hütte. Bereits als Junge verbrachte er die Sommer bei seinem Onkel auf der Drei-Zinnen-Hütte. Dort entdeckte er seine Freude an der Hüttenarbeit. Eigentlich wusste er schon im Vorschulalter, was er einmal werden wollte: Lehrer und Hüttenwirt. Beides hat er erreicht.
Er war 19 Jahre lang Grundschullehrer und suchte parallel dazu 25 Jahre lang nach einer Hütte. Insgesamt bewarb er sich auf sechs Hütten, leider zunächst ohne Erfolg. Da die Hütten früher meist innerhalb der Familie weitergegeben wurden, waren kaum welche frei.
Die große Dankbarkeit und Freude über die Übernahme der Chemnitzer Hütte spürt man noch heute, sobald man durch die Tür tritt.
„Die Logistik kommt mit der Zeit“
Anfangs waren es eine viel zu große Speisekarte und zu große Einkaufsmengen. Auch kamen zunächst weniger Gäste als heute. Die Zahl der Tagesgäste ist gestiegen, während die Übernachtungen zurückgegangen sind. Es gibt Tage, an denen es gut läuft, und Wochen, in denen weniger los ist und nur wenige Menschen auf der Hütte übernachten.
„Wir haben einen guten Ruf im Tal bei den Einheimischen, und die Hütte ist gut erreichbar. Es kommen Familien und Freunde, wir kennen uns hier gut. Heute bleibt in der Küche nicht mehr viel übrig. In den ersten Jahren war es zu viel. Jetzt passen wir die Karte gegen Ende der Saison an, aber insgesamt funktioniert es sehr gut.“